Die verstörenden Auslassungen eines erhabenen Fremden

Novelle - im Fachhandel nicht erhältliche Sonderauflage

Paperback, 140 Seiten, 7.90 Euro

 

 

 

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Drinnen, durch den Dom, braust Beethovens Neunte, gleißt Schillers Ode an die Freude, während draußen die Welt gleichsam in einem Unwetter apokalyptischer Fluten zu versinken droht. Bereits im Konzert war er im aufgefallen, der Fremde. Ein komischer Kauz, der ihn überdies noch ansprach, um anschließend über Lüge und Wahrhaftigkeit zu dozieren. Ausgerechnet ihm, dem Werbetexter, einem Wortschmied aus der krassen Gegenwelt der haltlosen Versprechungen und des schnöden Scheins.

Und doch beginnt ein merkwürdiges Gift in ihn zu sickern ...

Thomas Christen jagt den Leser durch ein seltsam ortloses, Schnitzler'sches Traumspiel. Für den namenlosen Werbemenschen und Ich-Erzähler beginnt ein Taumel durch die Nacht, in der immer wieder der geisterhafte Fremde mahnend auftaucht - und Schiller, Zarathustra und Friedrichs Mönch am Meer sich als verlässliche Fremdenführer erweisen.

Unser Held durchmisst einen illustren nächtlichen Personenkreis und wird am Ende seiner Selbsterfahrung, in einer Art Katharsis, jenen tanzenden Schritt wagen, den schon Nietzsches Zarathustra zur geistigen Reifung so dringend empfiehlt.

Tanzen wir also mit ihm.

Schritt für Schritt.

          Bernd Unger

 

... ein Kammerspiel und eine Gedankenreise zum Thema: Wieviel Wahrheit und Ehrlichkeit sind lebbar, ohne dabei zu vereinsamen oder aber zu verzweifeln.

 

Lesermeinungen:

 

... Gelungene Dialoge, eine fesselnde Handlung und eine erfreulich überraschende Wendung am Ende. Und das auch mit ausgeblendeter Affinität zur Philosophie. Erinnert

( ... ) ein wenig an den frühen Nooteboom. Ein durch und durch gelungenes Buch. Respekt!

Peter Baute

 

... Uneingeschränktes Lob: Eigentlich kommt sie (die Novelle/Anm.) recht bescheiden daher, hat es aber in sich mit kaleidoskopartigen Facetten, die sich abhängig von Perspektive und Kontext verändern bzw. eine andere Bedeutung annehmen. Dazu kommen einige sogar weise Passagen und kluge, knappe Analysen.

Rolf Wüst

 

... Wahrheit, Ehrlichkeit und Tugend - ausgerechnet mit den ollen Kamellen befasst sich Thomas Christen in seiner Novelle. Soll man da weiterlesen? Aber ehe man sich versehen hat, nimmt die Chose Fahrt auf und man ist mitten drin in einem blitzgescheiten, aber nie schulmeisternden Ideenwirbel, in Dialogpassagen zum Lauthals-Lachen oder zum In-sich-hinein-Schmunzeln und kommt flugs über die unüblich erzählte übliche boy-meets-girl Einflugschneise zur Pointe, die alles erklärt und alles offen lässt. Das ist mal ein Stück Literatur!

Volker Hermanns

 

... Dieses Buch hat mir besonders gut gefallen. Es ist sogar so inspirierend gewesen, dass ich jetzt Lust bekommen habe, diesen Zarathustra zu lesen! Wirklich große Klasse! Adelheid Glatt

 

… Ich könnte sie gleich nochmal lesen. Sie ist ja gespickt mit Anregungen!

Christa Hofer

 

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Eine weitere Leseprobe der Novelle gibt es unter: http://kleinfairlage.de