T h e   M a g i c   S t o n e

Ein dramatisches Singspiel in dreizehn Bildern; frei nach dem Märchen "Der Gevatter Tod" der Gebrüder Grimm

 

Buch & Musik: Otto Beatus

Libretto & Texte: Thomas Christen

(c) 2025

 

  

 

 

 

Im Sommer 2022 traf ich mich mit Otto Beatus auf einen Kaffee in seinem Garten in Oberhausen. Wir hatten vor vielen Jahren zwei bemerkenswerte CD-Projekte realisiert, in der Zeit danach immer wieder einmal voneinander gehört, aber uns eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Zwei Rentner, die sich im Schatten eines Baumes über dies und das, über solches und jenes, über Gott und selbstverständlich über die musikalische Welt und alte oder neue Ideen austauschten. Und irgendwann meinte er: Ich hab‘ da etwas … Noch vage, aber … Was meinst Du, wenn wir einfach einmal … Und so begannen wir einfach einmal. Was folgte waren drei Jahre voller kreativer Explosionen und musikalisch-textlicher Parforceritte. Aus einer losen Idee wurden viele konkrete Ideen, und aus vielen konkreten Ideen wurden mit den Monaten sich verfestigende Bilder, Songs und ihre Texte, Visionen von Bühnenbildern und Regieanweisungen. Und immer wieder der sprichwörtliche Flow, in den man sich so oft hineinarbeiten und – träumen kann, wenn alles zu passen scheint (Märchen der Gebrüder Grimm sind bestens geeignet, ihre Themen ins reale Leben zu fantasieren!).

Herausgekommen ist ein ebenso leichtfüßiges wie gewaltiges Epos! 13 Bilder mit 44 Titeln, zweieinhalb Stunden Spielzeit, eine üppige Klavierausgabe plus Libretto und eine Geschichte, bei der es um nicht weniger als alles geht: um Liebe, Ambitionen und Hoffnung, um Verrat, Zweifel, gebrochene Schwüre und nicht zuletzt um einen Pakt, der die Unbestechlichkeit des Weltengangs sowie die Fallstricke menschlichen Ehrgeizes aufzeigt.

Suggestive Klangbilder, die an die Werke Kurt Weills erinnern, Anklänge aus dem „Werkzeugkasten“ eines Tom Waits, herzzerreißende Liebesweisen und Gospelchöre im Zusammenspiel mit poetischen, humorvollen sowie eindringlichen und immer wieder ergreifenden Texten bieten ein Bühnenspektakel auf allerhöchstem Niveau.

Jetzt ist es vollbracht. Und beinahe kommt so etwas wie Melancholie auf, weil diese Art von „gemeinsamer Arbeit“ jetzt erst einmal ruht. Wir werden sehen, wie es weitergeht …

 

Düsseldorf, im Herbst 2025